Der Tor und der Tod und Jedermann

Der Tor und der Tod und Jedermann


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Urheber : Jason Berning Datum : December 05, 1999 at 04:19:54:

Jason J. Berning
Deutsche Literatur 420
Dr. Compton
Abschlussprojekt

Hugo von Hofmannsthal

Ein Genie, der die meisten westlichen Sprachen beherrscht und sich als ein echter Künstler ausdrücken konnte, machte sich Sorgen, weil für ihn ein Wort niemals genüngend sagen könnte. In dem Brief des Lord Chandos an Francis Bacon beschrieb er dieses Dilemma. Als ein Künstler ist kaum jemand ihm gleich. Schon seit sechzehn beschrieb er Ideen, womit viele sich überhaupt nicht ihr ganzes Leben beschäftigen. Er war Jurist und auch Doktor der Philosophie, aber er entschied sich für ein Leben als freier Künstler anstatt als Akademiker zu werden. Er schrieb seine Dissertation, gab sie jedoch nicht ab. Eigentlich war er ein Dichter und kein Dramaturg, aber zu seiner Zeit werden Dramen lieber gesehen, und deswegen versuchte er sein ganzes Leben seine dichterischen Gedanken durch seine Dramen auszudrücken. Hugo von Hoffmannsthal wurde in einer wohlhabenden wienerischen Famile 1874 geboren. Er war ein Wunderkind, das sehr frühreif war. Mit 16 veröffentlichte er sein erstes Drama Gestern und mit 18 Blätter für die Kunst, ein Buch worin seine ersten Gedichte, die zu den schönsten Gedichten, die es in der deutschen Sprache gibt, gehören. Seine Worte sind genau ausgesucht. Jedes Wort könnte man interpretiern, aber sie wurden für mehr als ihre Bedeutung und Interpretation geschrieben; etwas viel wichtigeres, sie erschienen, um äethetish und perfekt, um Kunst zu sein. In seinem Leben hat Hoffmansthal vieles geschafen Der Tor und der Tod, Jedermann, Der Rosenklavier und Der Schwierige sind nur ein paar seiner wichtigsten Werke, wovon es zahllose gibt. Seine Dramen werden über ganz Deutschland und Österreich gespielt und gesind überall beliebt. Alles, was ein Werk Hofmannsthals ausmacht, war schön. Zu seiner Zeit war Wien, sein Geburtsort, der Platz für Dramen und Kunst in ganz Europa. Und Wien, so wie die ganze kulturelle deutschsprachige Raum, war seine Bühne. Mit vielen Wissensbereichen hat Hofmannsthal sich beschäftigt, und über fast alle diese Bereiche schrieb er auch. Der Tor und der Tod beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Leben und dessen Bedeutung. So wie Claudio, der Hauptcharacter in Der Tor und der Tod, gehört Hofmannsthal auch der obersten Schichte an. Ihm gefiel Kunst und Wissen, aber er glaubt manchmal, daß das Leben von den normalen Menschen viel besser verstanden würde. Sie arbeiteten und waren zufrienden, spielten ihre Musik und hatten Spaß. Zur gleichen Zeit träumte und schrieb er im Café. Als ein Doktor der Philosophie machte er sich viele Gedanken über das Leben. In seinen Werken ist der Tod die Antwort, die die Hauptcharacter zum Verständnis des Lebens führt. Besonders durch Der Tor und der Tod drückt Hofmannsthal seine damalige Meinung zum Leben aus, und dabei warnt er die Zuschauer, und regt sie an nachzudenken.

Der Tor und der Tod handelt von einem Mann, der Claudio heißt, dessen Name hier ironisch gemeint ist. Claudio ist die erste Person Singular Aktiv Indiktiv von dem latienischen Verbum claudere, und heißt so viel wie ich ziehe Bilanz. Jedoch in Wirklichkeit macht der unzufriende Kerl eigentlich das Gegenteil. Er ist wohlhabend und erlebte schon vieles, glaubt aber, noch nicht gelebt zu haben, weil gerade sein Leben ihm nicht gefällt. Er benimmt sich so, als ob er aktiver am Leben teilnehmen möchte, jedoch, wenn fremde Menschen an seine Tur kommen, befiehlt er sie hinausgeschlossen werden. Er schloss die Tür nicht mal selbst zu. Am Anfang finden wir ihn sitzend in seinem Haus. beobachtet die anderen Menschen durch das Fenster und wundert sich, wieso sie leben können, aber er nicht. Er sorgt sich um sein Nichtleben, und philosophiert zwecklos bis ihn Musik aufwecht. Die Musik bringt schöne Erinnerungen zurück, und er freut sich sehr. Auf ein mal hört die Musik auf. Bevor der Geigerspieler, der Tod, erscheint, erlebt Claudio ein kleines Stück seines normalen Lebens. Während dieser paar Minuten sucht er den Bettler, der die Musik spielt, um ihm Geld zu geben. Er glaubt alles, sogar Freude, mit seinem Geld kaufen zu können. Da bekam er einen Schrecken, als der Geigenspieler erschient, und veränderte seinen Ton gleich. Von einem Augenblick auf den anderen heißt es, daß er noch nicht gelebt habe und deswegen dürfe die Welt noch nicht verlassen. Die gleiche Welt, die er beim Sonnenuntergang so vollendet beschrieb. Durch drei Bespiele zeigt der Tod den Tor, daß, obwohl er sich nicht gerade daran erinnt, er doch gelebt hat. Die gleichen Möglichkeiten standen ihm auch zur Verfügung wie allen, die schon lebten. Um ihn auf seine Vergangenheit aufmerksam zu machen, treten seine Mutter, seine ehmalige Freundin und ein ehmaliger Freund vor ihm. Sie bringen alle die Gefühle edlen Lebens von Liebe bis Haß und von Freude bis zur Trauer wieder zurück. Er merkt dabei, daß er doch gelebt hat, nicht gut, aber gelebt schon. Es wird ihm klar, daß die einzige Möglichkeit, die ihm zur Verfügung steht, um das Leben verstehen zu können, der Tod ist. „Da tot mein Leben war, sei du mein Leben, Tod!", sagte der Tor, um sich sein Leben zu erklären. Kurz danach kam er auf: „Erst, da ich sterbe, spür ich, daß ich bin." Hierbei bringt er den Tod durcheinander, weil so ein logisches und kluges Wesen niemal die Begründungen so eines unlogischen Affenwesens, wie der Mensch, verstehen könnte. Bei der Analyisierung Hofmannsthals muß man einfach vieles überschauen, weil man sich sonst bei dieser reichen und bedeutungsvollen Sprache verlieren wird. Fast jedes Wort könnte interpretiert werden. Die Geschichte fängt mit einem traurigen nachdenklichen Mann an, der am Fenster sitzt und anschaut die Abendsonne, die das Ende symboliziert. Er sitz einfach da und beobachtet alles. Er nimmt nicht aktiv am Leben teil, obwohl es erscheint, als ob er es gerne würde. Er beschreibt die Menschen draussen als: „Ein Volk, verwegen, listig und erlaucht." Er kommt sich so vor als ob er so gerne mitmachen würde, weil er noch nicht so ein aktives Leben hatte. „...dieses Haus zu weben und ewig sinnlos Suchen, wirres Sehnen", drückt wunderbar seine Laune und Hilflosigkeit aus. Er sitzt nur da und kann nichts dafür oder dagegen machen. Dazu könnte man sagen, daß, wie man sich im Leben benimmt, nur eine Frage der Einstellung ist. Bei der Einstellung Claudios, so wie der von vielen damals und auch heute, fehlt etwas. „So trösten sie [andere Leute]... Ich habe Trösten nie gelernt". Deswegen kann er sich selbst nicht trösten. Die anderen verwenden einfache Wörter, aber als Künstler und Großbürger glaubt er, das nicht zu können. „Ich habe mich so an Künstliches verloren", sagt Hofmannsthal durch Claudio. Hierbei drückt Hofmannsthal ein Idee vom einfachen Leben aus, daß er auch in anderen Essays benutzt. In einer Englischen Übersetzung betitelt Poetry and Life, sagte er: „The more eloquently one can speak and the more overcome by the illusion of thought, the greater the distance from the beginnings of the path of life." Hiermit sagte er, was Claudio stört. Wer sich groß macht, für den entsteht das Risiko die Kleinigkeiten, die wichtig im Leben sind, zu verlieren. So wie Hofmannsthal, ein Mann für den, die reichste Wörter in allen Sprachen zusammen nicht ausreichen, sind Claudios viele hochgestochene Worte auch nicht genügend. Vieleicht wäre er glücklich, wenn er einfacher wäre. Er ist „Vom Denken, abgeblaßt und ausgelaugt". Wozu?, fragte er sich. Die anderen habeen ein ganz einfaches Leben; sie fühlen alles Schmerz, Freude, Haß, Liebe, Trost und Enttäuschung. Er? Er sitzt einfach da in seinem schönen Haus und langweilt sich mit seinen reichlichen Sachen und seinem Wissen. Und die ganze Zeit kann er sich nur fragen: Warum?. Hier kommt das künstlerische Genie Hofmannsthals wirklich zum Vorschein. Er stellt seinen Zuschauern die Frage: Warum leben sie so wie sie leben?, aber zur gleichen Zeit, sogar mit den gleichen Wörtern stellt er diese Ideen sie vor, daß darüber nachzudenken ist und man sich darüber zu sorgen söllte, was man natürlich erst machen wird, wenn solche Fragen gestellt werden. Dies ist nicht die richtige Art und Weise, Probleme und Unzufriedenheit zu behandeln. Die andere Seit des Lebens Probleme kommen in Jedermann vor. Jedermann lebt wohl und ist gerade im Mittel von dem aktiven Teil seines Lebens. Er will nicht gehen, weil auch nicht bereit ist, jedermann ist niemals bereit das Leben zu verlassen. Jedermann geneise sein Leben und hat viele Aufagaben zu erliedingen. Als der Tod zu ihm kamm, versuchte er mit ihm zu handeln, so daß er noch zehn Jahre leben könnte. Am Ende bekamm er nur ein extra Stunde, aber das reichte aus, um seine Seele für ewigkeit zu retten. Als Claudio starb, verglich er sein Leben zum Tod und meinte dabei das die beiden ungefähr gleich sind. Andere Seites war Jedermann am Ende glücklich und fröh. Seine Freundin kam zu ihm in Form einer alten Frau und zusammmen mit Glaube, haben sie die Seele Jedermanns vom Teufeul geretet. Bei seinem ewigen Weg, im Gegenteil zum Claudio, hat Jedermann auch ein Begleiterin, die ihm in ewigen Leben Freude bringen wird. Jedermann und Claudio sterbten beide, jedoch, sie brachten unterschiedliche Gedanken dabei zum Vorschein. Der Tor und der Tod, was Hofmannsthal zur erst schrieb, stellte da Leben und der Tod gleich. Hierbei ist es eigentlich egal welche man erlebt, weil beide sind von höhern Mächte bestimmt und ein Affenwesen kann so wie so nichts kontrolieren. Während seines Lebens werden die Gedanken Hofmannsthal immer glücklicher. Jedermann erschien achtzehn Jahre später und am End ist die Unterschiedlichkeit der Beudeutung der Tod wirklich spülbar. Jedermann sterbt auch obwohl er es nicht wollte, aber ging dabei zu einer glücklichen ewigen Leben zusammen mit seiner Freundin. Etwas muß uns erschrecken, so daß wir wach werden, so daß wir unser Leben umstellen. Für Claudio, so wie für Jedermann auch, kam dieser Schreck in Form des Todes. Mit schöner Musik macht sich der Tod von Claudio bemerkbar. Mit Jedermann spielte er aber ein Streich. Er fuhrt Claudio aus seinem Trauer zu schönen Erinnerungen durch seine Geigermusik. Jedermann, der eigentlich sein Leben als der Tod kamm genoss, wird wegen des Kommens des Todes kurz vor der Erscheinung der Tod deswegen verrucht. Er sagte seine Gäste: „So könnte ich euch alle kaufen und wiederum verkaufen auch,". Diese Worte bestimmten sie Stimmel der Partei. Sie waren schockierent. Jedermann, so wie Claudio auch, glaubte kurz bevor der Tod erscheint, mit seinem Geld alles kaufen zu können. Wenn auch nur für ein Augenblick war Claudio zufrieden mit dem Leben, als die Musik spielte. Er wußte nicht, woher sie kommt und als sie aufhörte, suchte er einen Bettler Geld dafüf zu geben. Mit Jedermann war diese geldliches Symbol stärker ausgedrückt, aber jawohl zur Zeit des Kommens des Todes war das Leben Jedermanns auch mehr von Geld beherrscht. Bei Der Tor und der Tod zeigt Hofmannsthal, daß obwohl Claudio, der für jedermann dasteht, der mit seinem Leben unzufrienden ist, glaubte, man könnte nicht für Freude bezahlen. Jedermann liebte auch sein Geld, versuchte in seine letzte Stunde es mitzunehmen. Als sein Geld ihm in Form eines Mammons sagte, daß es nicht mitgehen mag, antworte Jedermann: „ [Du (das Geld)] warst mein leibeigner Knecht und Sklave". Aber in Wirklichkeit, so wie der Mammon diese Zustande ausdrückte, war es umgekehrt. „Nein, du [Jedermann] mein Hampelmann recht brav." Clauio könnte einfach den Bettler kein Geld geben, und danach dachte er sicherlich nicht mehr dadran wie sinnloss und swach sein Geld war. Jedoch wird es Jedermann klar sein Geld hilft ihm nicht mehr aber auch, daß das Geld ihm und nicht umgekehrt, wie er so lange glaubte, beherrschte. Der Tod, im Der Tor und der Tod, beschreibt die Menschen in seinen letzten Worten wunderbar:
Wie wundervoll sind diese Wesen,
Die, was nicht deutbar, dennoch deuten,
Was nie geschrieben wurde, lesen,
Verworrenes beherrschend binden
Und Wege noch im Ewig-Dunkeln finden.
Im Wirklichkeit wissen Menschen überhaupt nichts. Wir versuchen einfach, durch Ewig-Dunkes unsere Wege zu finden. Der Bettler hätte nicht gespielt um Claudio Freude zu bringen, und Claudio hätte nichts dafür bezahlen können, was ihn freuen würde. Sein Nachdenken beim Fenster ist zwecklos so wie das Leben der draussenstehenden Menschen, wovon Claudio träumt. Claudio glaubt, noch nicht gelebt zu haben, aber er bekam „Was allen, ward... gegeben, Ein Erdenleben, irdisch es zu leben". Obwohl das Leben den Menschen, besonders Claudio, nicht gefällt, können Menschen nicht einfach über ihr Leben bestimmen. Wir können nicht kontrollieren, wann oder ob wir Haß, Liebe, Reichtum, Armut, Einsamkeit, Geniesamkeit und alle die restlichen Gefühle, die das Leben ausmachen, fühlen können. Der Tod kann das bestimmen. „Laß mir, was mein. Dein war es", sagte der Tod zum Tor, als die Mutter verschwand. Schöne Erlebnisse, die Menschen freuen, sind nur kurzfristig und normaleweise erkennt man überhaupt nicht, was man hat, bis es weg ist. Claudio ist schon, wie alle, seinen Weg gegangen. Er hat seine Mutter, seine Freundin und seinen Kumpel beeinflußt und wurde von ihnen auch beeinflußt. Am Ende hat er nichts, was ihm wichtig ist. Sein ganzes Leben hat er verträumt und nur auf Besseres gewartet, bis es ihn am Ende erschient, daß es doch nicht mehr als einen Weg im Leben gibt. Den Weg muß man geniessen, bevor der Tod kommt und es zu spät ist.


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